Sport & Beschftigung




Obedience

Übersetzt heißt Obedience nichts anderes als "Gehorsam", man nennt es auch "Die hohe Schule der Unterordnung". Jedoch gestaltet sich Obedience wesentlich vielseitiger als die "gewöhnlichen" Gehorsamsübungen, die wir von den meisten Hundeplätzen kennen. Zu den bekannten Bestandteilen wie Bei-Fuß-Gehen, Sitz, Platz aus der Bewegung, Bleib, Abrufen usw., die Bestandteil einer Begleithundeprüfung sind, kommen noch folgende interessante Elemente hinzu:
    • Apportieren / auch von Metall
    • Suchen von Gegenständen / Eigenidentifikation
    • Positionswechsel auf Distanz / Sitz-Platz-Steh
    • Vorausschicken in eine Box / Quadrat aus 4 Pylonen
    • Wesensfestigkeit, vor allem gegenüber anderen Hunden
    • Ablage / alle Hunde werden gleichzeitig abgelegt - uvm.

Kursbeginn und Kurszeiten siehe Termine/Preise



Nasenarbeit

Hunde sind wahre Spezialisten im Erschnffeln von Gerchen, daher liegt es nahe, einem Hund sinnvolle Beschftigungsmglichkeiten in Form von Nasenarbeit anzubieten.

Nasenarbeit ist:
    • frdernd fr die Mensch-Hund-Bindung
    • prima um die Ruhe und Konzentration des Hundes zu frdern
    • beruhigt gestresste Hunde
    • eine Alternative fr jagdlich motivierte Hunde
    • auslastend und macht den Hund glücklich
    • und vieles mehr
Kurse zu Nasenarbeit:

Fhrtenarbeit

Die hervorragende Veranlagung von Hunden zum Verfolgen einer Fhrte sind angeboren und knnen daher auch mit einem jungen Hund bereits - im Rahmen seiner krperlichen und psychischen Belastbarkeit - trainiert werden. Ein Fhrtenhund soll eine Fhrte (Fuspur), die vom Hundefhrer selbst oder von einer dritten Person gelegt wurde, verfolgen, die auf dieser Fhrte ausgelegten Gegenstnde verweisen, also dem Hundefhrer anzeigen, und die als Verleitung gelegte Fhrte einer zweiten Person, die die "richtige" Fhrte kreuzt, ignorieren. Eine tolle und sinnvolle Auslastung fr den Hund. Das Training findet im Wald oder auf der Wiese statt.

Spass-Mantrailing

Beim Spass-Mantrailing sucht der Hund einen bestimmten Menschen. Er orientiert sich nicht, wie bei der Fährtenarbeit an der Bodenverletzung, sondern sucht nach den Hautpartikeln des Menschen in der Luft, bzw. am
Boden. Eine tolle Beschäftigung, die Hund und Mensch gleichermaßen Spass macht.

Gesucht/Gefunden

Hier wird dem Hund beigebracht einen kleinen Gegenstand zu suchen und dem Hundeführer anzuzeigen.
Eine prima Auslastung für den Hund, absolut wetterunabhängig und mit riesen Spassfaktor.

Kursbeginn und Kurszeiten siehe Termine/Preise

Videos zu Gesucht/Gefunden:

Pepe, er ist taub, sucht sein Gegenstand:
http://www.youtube.com/watch?v=9XeYYVZGtyM&feature=youtu.be

Nicki sucht ihr Gegenstand
http://www.youtube.com/watch?v=lI0skHOcIow&feature=youtu.be

Odin sucht seinen Gegenstand:
http://www.youtube.com/watch?v=DqntQcK6Lmk&feature=youtu.be
Vincent sucht seinen Gegenstand
:http://www.youtube.com/watch?v=ucjnDWK2TSs&feature=youtu.be



Agility


Inhalt Agility Kurs:
    • schrittweises Heranfhren an die einzelnen Agility Gerte (Schrgwand, Slalom, Tisch, Hrde, Tunnel, Sacktunnel, Reifen, Laufsteg, Wippe)
    • Erklrung der einzelnen Fhrtechniken und der Krpersprache des Menschen (wie zeige ich meinem Hund wo es langgeht?)
    • Ausbau von Gehorsamsbungen, die fr diese Disziplin wichtig sind (Sitz Bleib, Platz Bleib, Anbinden (ruhiges Warten auf den Hundefhrer)
    • nach und nach Kombination der einzelnen Gerte bis hin zum Lauf eines kompletten Parcours in mglichst hoher Geschwindigkeit
Ziel Agility Kurs:
    • Kenntnis, wie Team Mensch-Hund jedes der Agility Gerte lt. Reglement korrekt bewltigt
    • Steigerung des Vertrauensverhltnisses zwischen Mensch und Hund
    • Spa an der Beschftigung mit seinem Hund
    • Steigerung des Krperbewusstseins des Hundes und somit des Selbstbewusstseins
    • Mensch lernt einiges ber seinen besten Freund
    • krperliche wie geistige Auslastung fr Mensch und Hund.
    • Zum Abschluss: Die Bewltigung eines kompletten Agility Parcours. Es geht hierbei um Schnelligkeit und um Korrektheit

Kursbeginn und Kurszeiten siehe Termine/Preise


Tricks und Fun/Filmhunde

Tricks und Fun:
Sie mchten Ihrem Hund lustige oder sinnvolle Tricks beibringen und ihn vor besondere Herausvorderungen stellen? Tricktraining ist eine tolle Beschftigung, die man prima in der Wohnung ausben kann. Ob Ihr Hund Ihnen die Zeitung oder die Hausschuhe bringen soll oder einfach einen Kinderwagen mit einem kleinen, brav darin sitzenden Hund vor sich herschiebt, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, solange die Gesundheit des Hundes nicht gefhrdet ist. Weitere Tricks: Mnnchen, Schm Dich, Peng ("toter Hund"), Pfote geben, Tanzen, Rolle, Hpfen, Bring, Verbeugen, Winken, Kuckuck, Versteck Dich, Skateboard fahren, Handstand, auf den Arm springen, Beine berkreuzen, Lieb, und vieles mehr.

Strolchi´s erster Auftrag als Filmhund. Der Auftrag war "Frau anpinkeln" zumindest so tun als ob! Er hat´s super gemacht!

http://www.youtube.com/watch?v=rVzLFYygDJE

Kursbeginn und Kurszeiten siehe Termine/Preise


Hundeballett/Dogdance


Hierbei steht der Spaß im Vordergrund! Viele finden die Idee mit dem Hund zu tanzen im ersten Moment sicher etwas albern. Wenn Sie glauben, wir nehmen den Hund bei den Pfoten und tanzen jetzt einen Walzer liegen Sie aber falsch!
Hundeballett ist eine vereinfachte Form von Dog Dancing. Beim Dog Dancing soll der Hund eine möglichst perfekte Fußarbeit laufen. Wir sehen das beim Hundeballett nicht ganz so eng, arbeiten aber daran! Verschiedene Tricks wie Slalom, Drehungen, Wendungen oder auch Sprünge werden einstudiert und das alles zusammen dann zu einer kleinen Choreographie zusammengefasst. Das schöne am Hundeballett ist, dass wirklich jeder Hund für diese Sportart geeignet ist, da jeder Hundeführer seine Choreographie ganz nach eigenem Geschmack und den Möglichkeiten seines Hundes gestalten kann. Ist der Hund noch sehr jung oder schon ein Senior bzw. hat gesundheitliche Einschränkungen, kann man z.B. die Sprünge weglassen. Es ist alles erlaubt, was Spaß macht, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt - solange die Gesundheit des Hundes nicht gefährdet ist.

Das Ziel ist letztendlich aber immer das harmonische Miteinander. Viele Elemente lassen sich auch prima in der Wohnung oder im Garten üben! Verschiedene Elemente im Dogdancing/Hundeballett: Fußlaufen, Drehungen, Beinarbeit, Kriechen, Sprünge.

Kursbeginn und Kurszeiten siehe Termine/Preise


Treibball


Treibball die neue Sportart für "arbeitslose" Treib- und Hütehunde sowie und für jeden spielfreudigen Hund. Bei dieser Sportart lernt der Hund große Bälle (z.B. einen Gymnastikball) zu treiben. Entwickelt hat diesen Sport der holländische Hundetrainer Jan Nijboer. Die Bälle haben unterschiedliche Farben und Größen und müssen von dem Hund in einer Reihenfolge, die der Hundeführer bestimmt, über den Platz in ein Tor getrieben werden. Das Spiel ist zu Ende, wenn alle Bälle im Tor sind und der Hund sich davor ablegt. Wie immer sind auch hier Hund und Mensch ein Team. Der Hundeführer dirigiert seinen Hund durch Stimme, Handzeichen und/oder über eine Pfeife. Der Hund "treibt" den Ball mit der Schnauze oder mit dem Körper (Schulter). Jeder Hund entwickelt dabei seine eigene Taktik. Das Spiel sollte zu jedem Zeitpunkt vom Hundeführer unter Kontrolle gehalten werden. Signale wie "Voraus", "rechts/links", "Herum", "Hinter", "Steh/Stop" und "Platz" werden mit Hilfe von Preydummys (Futterbeutel) erarbeitet.

Kursbeginn und Kurszeiten siehe Termine/Preise


Breitensport (bedeutet Vierkampf im Hundesport)


Entspricht einem Vielseitigkeitssport mit 4 Disziplinen (Hindernisbahn, Slalomlauf, Hrdensprnge und Unterordnung), an dem jeder teilnehmen kann, der sportlich ambitioniert ist. Hund und Hundefhrer sollen lernen, in allen Disziplinen in gleicher Geschwindigkeit miteinander zu arbeiten, weshalb auch alles mit Leine gemacht werden kann!!

Kursbeginn und Kurszeiten siehe Termine/Preise


Dummy-Kurs


Dummyarbeit bereitet nicht nur den klassischen Apportier-Hunden wie Retrievern Spa. Gegenstnde zu tragen, zu verweisen und zurck zu bringen gehrt zum groen Verhaltensmuster des Jagens und verschafft auch vielen anderen Rassen Auslastung. Dummy-Arbeit knnen Sie sie auf jedem Spaziegang mit Ihrem Hund einbauen. So beschftigen Sie Ihren Vierbeiner sinnvoll und gestalten das Zusammensein mit ihm abwechslungsreicher und spannender. Wir arbeiten auch viel mit Preydummys (Futterbeuteln), so dass die Bindung Ihres Hundes verstrkt wird. Aus den vier verschiedenen Elementen lassen sich viele Aufgabe entwickeln, die man in jeden Spaziergang integrieren kann:

    • Apportieren - der Hund bringt Gegenstände
    • Markieren - der Hund merkt sich die Fallstelle von Gegenstnden
    • Einweisen - der Hund lsst sich in ein Suchgebiet schicken, z.B. voraus auf einen Gegenstand
    • Verlorensuche - der Hund sucht selbststndig ein begrenztes Gebiet nach Gegenstnden ab

Kursbeginn und Kurszeiten siehe Termine/Preise

Longiertrainingskurs

Der Hund lernt hier seinen Außenfokus (andere Hunde usw.) zu vergessen und findet Spass daran sich mit Ihnen als Innenfokus zu beschäftigen.


Inhalte des Kurses:
    • Lauftraining am Kreis
    • Richtungswechsel
    • Kommandos auf Entfernung
    • Tempowechsel
    • "Raus" aus dem Kreis
    • Gertearbeit am Kreis

Longiervideo: http://www.youtube.com/watch?v=uHWZdtmv3ik

Kursbeginn und Kurszeiten siehe Termine/Preise


Mobility


Mobility (engl. Beweglichkeit) ist eine Hundesportart, bei der - es ähnlich dem Agility - darum geht, die Hunde verschiedene Hindernisse überwinden zu lassen. Hierbei geht es aber nicht um die Schnelligkeit, sondern vielmehr um die korrekte Bewältigung des Parcours. Einige Hindernisse sind in leicht abgeänderter Form dem Agility entnommen (Schrägwand, Slalom, Sacktunnel etc.), andere sind dem Alltag entnommen und dienen der Umweltsicherheit (Schirm aufspannen, bewegliche Untergründe, Leiterwagen etc.).

Im Parcours gibt es folgende Hindernisse:

Schrägwand überwinden ( 1,20 m hoch)
Leiterwagen/Schubkarre (Hund wird darin über eine bestimmte Strecke gezogen/geschoben) * Slalom um 5 Stangen
Tisch, draufspringen und ½ Minute verweilen
Hürden/Hochsprung (Sprung über ein Hindernis)
Fester Tunnel (Hindurchgehen)
Voransenden zum Podest (Vorausschicken des Hundes zum Podest)
Schirm (zweimaliges Auf- und Zuklappen eines Schirm in Nähe des Hundes)
Hundeschaukel (½ minütiges Verharren auf einer frei schwebenden, wackelnden Fläche)
Schlupfsack (Krabbeln durch einen 3m langen Sacktunnel)
Holzsteg überqueren
Gittersteg entlang laufen
Gegenstand tragen (Tragen eines Gegenstandes im Fang über 20m)
Reifensprung (Durchspringen eines Reifens)
Laufsteg (Überqueren eines 50 cm hohen Laufstegs)
Bänder (unter einem mit farbigen Bändern behängten Tisch/Gestell hindurch kriechen)
Anbinden, angebunden ruhiges Warten auf den Hundeführer
Wippe
Wackelbrett
Hängebrücke

Mobility ist für alle Mensch-Hund-Teams, insbesondere aber für unsichere Hunde geeignet, da die Überwindung der Hindernisse Schritt für Schritt sowohl das Körperbewusstsein als auch das Selbstbewusstsein stärken. Hyperaktive, übereifrige Hunde müssen lernen, die Hindernisse langsam anzugehen und der Mensch wiederum lernt, seinen Hund mit Ruhe und Gelassenheit zu führen. Die eher trägeren Hunde werden auch sehr viel Spaß haben, da der Parcours nicht schnell, sondern korrekt zu überwinden ist.
Es ist eine Teamsportart, bei der das Vertrauensverhältnis Mensch-Hund und Hund-Mensch enorm gesteigert wird. Der Erfolg, die einzelnen Hindernisse immer sicherer zu überwinden wird im Team gemeinsam erarbeitet. Sowohl Mensch als auch Hund werden stolz auf sich sein.
Mobility stärkt also das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Hund, steigert das Selbstbewusstsein des Teams und macht vor allem unheimlich Spaß. Hier können sich Jung- und Althunde, kleine wie große Hunde, Kinder und ältere Menschen gleichwertig an ihren Erfolgen erfreuen.

Kursbeginn und Kurszeiten siehe Termine/Preise